offene workshops

Unser Programm ist offen, kostenlos und flexibel und richtet sich an den Prozess, die lokalen Kontexte sowie an die Interessen der Teilnehmenden. Es entfaltet sich auf Grundlage kollaborativer und kritisch-pädagogischer Methoden und nimmt sowohl in kürzeren Drop-in-Formaten als auch in längeren Formaten Gestalt an, die Gespräch, Lesen und Austausch einschließen können.

Die Workshops sind praxisorientiert und offen für Nachbar*innen, Künstler*innen, Nicht-Künstler*innen und andere neugierige Teilnehmende im Alter von 6 bis 27 Jahren. Sie finden in verschiedenen Berliner Bezirken statt, darunter Mitte, Charlottenburg, Reinickendorf, Neukölln, Kreuzberg und Tempelhof.

Die Teilnehmenden beschäftigen sich je nach Schwerpunkt entweder mit dem Erlernen des Buchbindens beim Gestalten eigener Bücher und Hefte oder mit dem Buch als Objekt und Plattform, indem sie seine Materialität, Struktur und konzeptuellen Dimensionen erkunden. 

In beiden Fällen wird der Prozess mit anderen künstlerischen Medien wie Druck, Sound und Bewegtbild verbunden und eröffnet einen Raum für experimentelles Arbeiten und kollektives Lernen.


partners and funding

Eigenseiten begann 2024 als wöchentlicher, offener und kostenloser Buchbindeworkshop bei Resource, einem Kultur- und Kunstraum in Neukölln. 2025 zog das Projekt zur Bona Peiser in Kreuzberg weiter und setzte das wöchentliche Programm dort fort, nun in einem neuen Stadtteil und mit neuen Teilnehmenden. 

2026 wurde das Projekt auf sechs verschiedene Berliner Bezirke ausgeweitet, in Zusammenarbeit mit neuen Partner*innen: A Livraria Mondolibro, Heinrich-Schulz-Bibliothek, Anorak, Schiller-Bibliothek, Filmarche, Bona Peiser, Hejmo, Neue Nachbarschaftshaus Moabit und Romain-Rolland-Gymnasium.
Das Projekt wird vom Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung gefördert.


über das projekt

Eigenseiten  ist ein Raum, in dem Buchbinden in experimentellen, interdisziplinären und kostenlosen Workshops für Kinder und Jugendliche in sechs Berliner Bezirken erlernt wird. In eigenseiten wird Buchbinden als Werkzeug genutzt, damit die Teilnehmenden eine eigene Plattform für den Austausch persönlicher und kollektiver Geschichten aufbauen können. Gleichzeitig erweitert das Projekt den Zugang zu experimentellen künstlerischen Methoden und schafft einen Raum für generationsübergreifendes Lernen, der gemeinschaftliches Engagement und kulturelle Teilhabe stärkt.  

Innerhalb dieses Rahmens werden weitere künstlerische Medien wie Druck, Sound und Bewegtbild eingeführt, um literarische und visuelle Formen des Selbstausdrucks im Zusammenspiel mit dem Buchbinden weiter zu fördern. Indem die Teilnehmenden ihre eigenen Bücher oder Hefte gestalten, wird ihnen Self-Publishing als Alternative zu institutionalisierten Verlagsstrukturen nähergebracht und zugleich auf die Schaffung dezentraler, unabhängiger Plattformen für Austausch hingewiesen.

partner + förderung

Eigenseiten begann 2024 als wöchentlicher, offener und kostenloser Buchbindeworkshop bei Resource, einem Kultur- und Kunstraum in Neukölln. 2025 zog das Projekt zur Bona Peiser in Kreuzberg weiter und setzte das wöchentliche Programm dort fort, nun in einem neuen Stadtteil und mit neuen Teilnehmenden. 

2026 wurde das Projekt auf sechs verschiedene Berliner Bezirke ausgeweitet, in Zusammenarbeit mit neuen Partner*innen: A Livraria Mondolibro, Heinrich-Schulz-Bibliothek, Anorak, Schiller-Bibliothek, Filmarche, Bona Peiser, Hejmo, Neue Nachbarschaftshaus Moabit und Romain-Rolland-Gymnasium.  

Das Projekt wird gefördert vom Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung.

oficina

oficina ist ein monatlicher Treffen, in dem unser Team und eingeladene Künstler*innen zusammenkommen, das Projekt reflektieren und künstlerische sowie pädagogische Methoden für eine experimentelle, kritische und kollaborative Praxis entwickeln.

Als integraler Bestandteil der Projektentwicklung fördert es den Austausch zwischen Künstler*innen und Kunstvermittler*innen durch das Teilen handwerklicher Techniken, Experimente mit Materialien und Konzepte für kollektive Reflexion und gemeinsame Erkundung im Hinblick auf ein Neudenken von Kunstvermittlung.


das team


Daniela Herig
Buchbinderin, Pädagogin und Kunstvermittlerin aus Rio de Janeiro. Ihr Schwerpunkt liegt auf lokaler Engagement, Genderfragen und unabhängiger Publikation in Verbindung mit Künstlerbüchern, Zeichnungen und Linolschnitt.
Alicja Khatchikian
Kulturanthropologin und Bildkünstlerin. Ihre Arbeit untersucht vertraute und umkämpfte Räume wie Grenzen, Erinnerung und den Körper als Ort gelebter Erfahrung. Ihre prozessbasierte Praxis entfaltet sich in Fotografie, Druckgrafik, Collage und Tonaufnahmen.
Clarote
Designerin und Illustratorin aus Brasilien. Die Arbeit befasst sich mit Co-Design-Prozessen als Plattformen für Aktivismus und Debatten über entstehende soziopolitische Themen, mit Fokus auf Technologie, sozialökologische Gerechtigkeit, Gender und deren Intersektionen.
Dayma
Linguistin, Übersetzerin und Forscherin aus Kuba, mit Wohnsitz in Berlin. In ihrer Arbeit an der Schnittstelle von Sprache und visueller Erzählung untersucht sie die Fotografie als Mittel zur Auseinandersetzung mit Identität, Erinnerung und Ort. Ihr aktueller Forschungsschwerpunkt liegt auf karibischen Identitäten und nachhaltiger Entwicklung.
Caru Secco
Designer aus Brasilien. Die Arbeit konzentriert sich auf die Schaffung kollaborativer Umgebungen für die Produktion von Buchbindungen, Zines und Zeitungen als Formen unabhängiger Medien für Kunst, Literatur und Wirtschaftspolitik.
Olivier Stein
Bildender Künstler und Musikliebhaber, aufgewachsen in Aotearoa (Neuseeland). Seine Arbeit bewegt sich vor allem in den Bereichen Zeichnung, Druckgrafik und Tätowierung und konzentriert sich auf das Zufällige, Intuitive und Flüchtige, mit dem Versuch, jene Momente zu erfassen, die sonst unbemerkt an uns vorübergehen.
Cecilia Murgia
Grafikdesignerin aus Italien. Ihre Praxis konzentriert sich auf Buchgestaltung und gedruckte Medien, mit besonderem Interesse an Independent Publishing und Drucktechniken. Sie arbeitet vor allem im kulturellen Bereich und kooperiert mit Künstler*innen, Institutionen und Freund*innen. Besonders interessieren sie Praktiken, die Wissensaustausch und kollektive Formen des Gestaltens fördern.
Hanaa El Degham
Bildende Künstlerin und künstlerische Forscherin aus Ägypten. In ihrer künstlerischen Praxis arbeitet sie mit Malerei, Zeichnung, Mixed Media und Installation und bezieht häufig natürliche Farben, Textilien und rituelle Elemente ein. Ihre Arbeit ist ein fortlaufender Prozess der Erforschung und Transformation — sie sammelt Pflanzen, Pigmente und Geschichten und lässt sie in neue Formen übergehen.




berlin 2026


❡ impressum


eigenseiten


info@eigenseiten.com